Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der smarte Lautsprecher Märchen erzählen und KI-Chatbots bei den Hausaufgaben helfen oder als geduldige Spielpartner fungieren. Doch welche Auswirkungen hat es auf die kindliche Entwicklung, wenn Maschinen als soziale Akteure auftreten?
In dieser Veranstaltung beleuchten Charlotte Pull (Psychotherapeutin) und Nora Schleich (Philosophin) die Herausforderungen für Familien und die Gesellschaft. Wir analysieren aus psychologischer Sicht, wie Kinder Bindungen zu nicht-menschlichen Wesen aufbauen und welche Rolle die Eltern als „Bindungsanker“ in einer technisierten Welt spielen. Philosophisch hinterfragen wir den gesellschaftlichen Erziehungsauftrag: Wollen wir eine Generation heranziehen, die Empathie an Maschinen delegiert? Das Event bietet Eltern, Pädagogen und Interessierten einen Raum, um über den verantwortungsvollen Umgang mit emotionaler KI zu diskutieren und Strategien zu entwickeln, wie die menschliche Verbindung im digitalen Zeitalter das Primat behält.
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